CI Outside - junge Selbsthilfe unterwegs in Georgien

Wie alles begann – von der Idee bis zur Umsetzung

Was als Studienprojekt begann, wurde zu einem interkulturellen Abenteuer: Ende September 2025 machten sich dreizehn junge und jung gebliebene CI‑Träger*innen aus Mitteldeutschland auf den Weg nach Tiflis, um an einer ganz besonderen Jugend‑Austauschbegegnung teilzunehmen. 

Ziel des Projekts war es, Begegnung und Austausch zwischen jungen Menschen mit Hörbeeinträchtigung aus Deutschland und Georgien zu ermöglichen – ein Raum, in dem Erfahrungen geteilt, kulturelle Unterschiede entdeckt und Gemeinsamkeiten gefeiert werden konnten. Die Teilnehmenden überwanden Kommunikationshürden, stellten sich neuen Situationen und lernten, wie gegenseitiges Verständnis über Sprache hinaus funktioniert.

In Workshops, Ausflügen und persönlichen Gesprächen erhielten sie nicht nur Einblicke in die georgische Kultur, sondern auch in die dortige CI‑Versorgung und den Aufbau von Selbsthilfe‑Strukturen. Dabei entstanden wertvolle Ideen, wie Selbsthilfe, Aufklärung und Empowerment international gestärkt werden können. Besonders bewegend waren die gemeinsamen Tanz‑ und Musikmomente, in denen deutlich wurde: Kultur verbindet weit über Worte hinaus.

Die Begegnungswoche stärkte Mut, Selbstvertrauen und den Blick für das, was echtes Miteinander bedeutet. Alle Teilnehmenden kehrten mit neuen Erkenntnissen, Freundschaften und einem großen Gemeinschaftsgefühl nach Hause zurück. Der Wunsch nach einem Wiedersehen ist groß – denn diese Erfahrung hat gezeigt, dass gelebte Inklusion und internationale Solidarität keine Grenzen kennen.

Den ausführlichen Artikel mit Bildern finden Sie unter folgendem Link:

https://www.schnecke-online.de/themen/bildung-beruf/bildung/250102-erasmus-_--mit-cochlea_implantat-in-georgien