Um eine sichere Diagnose in Bezug auf eine Hörschädigung zu stellen, ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich. Besonders dann, wenn Sie im Alltag bemerken, dass das Hören zunehmend schwerer fällt. Typische Anzeichen sind zum Beispiel, dass Gespräche in lauten Umgebungen schlechter verstanden werden oder der Fernseher immer lauter eingestellt werden muss.
Wenn selbst das Telefonieren zur Herausforderung wird, stoßen herkömmliche Hörgeräte mitunter an ihre Grenzen. In solchen Fällen kann ein Cochlea-Implantat (CI) eine mögliche Behandlungsoption sein. Voraussetzung dafür sind jedoch ein intakter Hörnerv und weitere sorgfältige und umfassende Voruntersuchungen.
Mit der Entscheidung für ein Cochlea-Implantat beginnt ein individueller Versorgungsprozess, der langfristig angelegt ist und Sie ein Leben lang begleitet. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, woran sich eine Hörbeeinträchtigung erkennen lässt und wie der gesamte Weg der CI-Versorgung – von der Diagnostik über die Entscheidung bis zur Nachsorge – Schritt für Schritt abläuft.