Neugeboren-Hörscreening

Das Neugeborenen-Hörscreening ist ein wichtiger Test, der kurz nach der Geburt durchgeführt wird, um angeborene Hörstörungen frühzeitig zu erkennen. Es wird in der Regel zwischen dem zweiten und vierten Lebenstag des Neugeborenen durchgeführt und ist für das Baby völlig schmerzfrei. 
 

Die Untersuchung erfolgt meist durch automatisierte Hirnstammaudiometrie (AABR), bei der die Reaktion des Gehirns auf einen Sondenton gemessen wird. Der Test ist entscheidend, um sicherzustellen, dass das Innenohr des Neugeborenen voll funktionsfähig ist und um gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

Neugeborene haben ab dem 1. Januar 2009 einen gesetzlichen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hörstörungen als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).